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Informationen zu finanziellen Hilfen in der Corona-Krise

CHECKLISTE


Maßnahmenkatalog zur Corona-Pandemiein in Form einer Checkliste


 

 

 

 

Die hier veröffentlichten Informationen spiegeln den aktuellen Stand wieder (31.03.2020; 23.59 Uhr). Da sich die Maßnahmen stetig erweitern und sich die Lage ebenfalls ständig verändert, sind Entscheidungen entsprechend dieser Entwicklungen zeitnah zu treffen. Sprechen Sie uns im Zweifel persönlich an.

 


1.       BUNDESWEIT:


Finanzielle Soforthilfe (steuerbare Zuschüsse) für Kleinstunternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Soloselbstständige und Angehörige der Freien Berufe bis zu 49 Beschäftigten.

 

Die Förderung besteht aus einer Einmalzahlung in Höhe von:

 

  • bis zu 9.000 Euro: bei bis zu fünf Beschäftigten
  • bis zu 15.000 Euro: bei bis zu zehn Beschäftigten
  • bis zu 20.000 Euro: bei bis zu 30 Beschäftigten
  • bis zu 25.000 Euro: bei bis zu 49 Beschäftigten

 

Die Abwicklung erfolgt über die Förderbanken der Bundesländer (NBank für Niedersachsen und Bremer Aufbau Bank für Bremen). Es wird keine Doppelförderung geben (d. h. die Programme der Förderbanken auf Länderebene und die Bundesförderprogramme werden aufeinander angerechnet).

 

Ergänzende Informationen finden Sie unten unter Punkt 10.

 

Bei diese Corona - Soforthilfea aus den Bundesfördermitteln ist keine vorherige Inanspruchnahme persönlicher oder betrieblicher Rücklagen notwendig ist. Allerdings ist über eine Ertragsvorausschau darzulegen, dass die Zuschüsse zur Deckung eines betrieblichen Defizites (d.h. des Saldos aus Einnahmen und Ausgaben) benötigt werden. Eine Abdeckung der persönlichen Lebenshaltungskosten sind nicht Bestandteil der Förderung. Hier soll ergänzend die Grundsicherung beantragt werden (Siehe unten unter Punkt 9).

 

Informationen zu den Antragsvoraussetzungen und die Formulare finden Sie auf den Seiten der Förderbanken der Länder (siehe weiter unten)

 

KfW - Kreditanstalt für Wiederaufbau

Neue bzw. erweiterte Programme im Rahmen der Corona-Krise mit deutlich erhöhten Risikoübernahmen zu Gunsten der Hausbank -> damit leichtere Kreditvergabe
Informationen hierzu:  KfW-Coronahilfe: Kredite für Unternehmen

 

Diese Kredite sind über die Hausbank zu beantragen.

 

Weitere allgemeine Informationen:  BMWI

 



2.       NIEDERSACHSEN:

 

Über die NBank sind zwei niedersächsische Förderprogramme erreichbar (Kredit zur Liquiditätshilfe bis 50.000 € und Zuschuss im Form einer Soforthilfe des Landes bis 25.000 € [siehe dazu unter Punkt 1]).

 

DER ANTRAG für die Soforthilfe IST HIER ABRUFBAR

 

Er ist über die Seite der NBank herunterzuladen als PDF herunterladbar (hier sind zwei PDF-Dokumente herunterzuladen, auszufüllen und in dieser Form (zusammen mit der Kopie des Personalausweises) per E-Mail zu versenden).

 

Die ausgefüllten Anträge (Zwei Formulare: Antrag auf Soforthilfe und Erklärung zu Kleinbeihilfen) sind dann an die E-Mail Adresse: antrag@soforthilfe.nbank.de zu senden.

 

DER ANTRAG für die Liquiditätshilfe ist über eine Registrierung auf der Seite der NBank verfügbar. Hier sind noch deutlich mehr Informationen an die NBank zu übermitteln.

 

Wir empfehlen weiterhin den Newsletter der NBank zu abbonieren.

 

 



3.       BREMEN:


Die Bremer Aufbau Bank (BAB) hat eine Task-Force gegründet. Diese bearbeitet Kredite bis zu 50.000 € für Kleinstunternehmen. Gleichzeitig sollen Soforthilfen bis zu 5.000 € als Zuschuss gewährt werden. Die Anträge können in Bremen bei der Task Force der BAB und in Bremerhaven bei der BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH gestellt werden.

Folgender Link führt zur Bremer Aufbau Bank:  Taskforce

 

Bitte beachten Sie dazu die Hinweise der BAB auf der Seite Corona-Soforthilfe.


Siehe hierzu ergänzend auch:  Bremen innovativ 

 



4.       SCHLESWIG-HOLSTEIN / HAMBURG:

 

Zuständig in Schleswig-Holstein ist die Förderbank IB.SH. Hier sollen in Kürze Anträge möglich sein

 

Zuständig in Hamburg  ist die IFB Hamburg. Hier wird schon die Hamburger Corona Soforthilfe angeboten als auch Rettungsdarlehen bis 250 TEUR für kleine und mittlere Unternehmen. In Kürze soll es hier Anträge geben.

 



5.       Kurzarbeitergeld


Wir unterstützen Sie bei der Antragsstellung.

 

Weitere grundsätzliche Informationen zum Kurzarbeitergeld finden Sie bei der Bundesagentur für Arbeit.

Inzwischen gibt es einen Kurzantrag, den sie hier runterladen können (wobei vorher die entsprechende Anzeige erstattet worden sein muss).

 

Bitte sprechen Sie Ihren Lohnsachbearbeiter bei uns direkt an. 

 



6.       Tilgungsaussetzungen bei Banken


Sprechen Sie mit Ihrer Hausbank hinsichtlich Tilgungsaussetzungen. Natürlich unterstützen wir Sie hierbei mit den üblichen Unterlagen wie Jahresabschlüsse, BWA, Summen und Saldenlisten, etc. und ggf. Unternehmensplanungen inkl. Liquiditätsplänen

 



7.        Steuern und Finanzamt


Antrag auf Steuerstundung, Herabsetzung von Steuervorauszahlungen, Aussetzung von Vollstreckungsmaßnahmen -> sprechen Sie uns an. Wir bereiten diese Anträge für Sie vor.

Sie können sich den aktuellen Antrag für Niedersachsen auch von der Seite des Landesfinanzministerium herunterladen.

 

Erstattung der Umsatzsteuersondervorauszahlung

 

Aktuell in Niedersachsen und in Bremen: "In Anbetracht der aktuellen Lage ist es möglich, die Sondervorauszahlung zur Umsatzsteuer für das Jahr 2020 auf Antrag im Einzelfall herabzusetzen, sofern der Unternehmer unmittelbar und nicht unerheblich von der aktuellen Corona-Krise betroffen ist. Der einfachste und schnellste Weg der Antragstellung zur Herabsetzung der Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung 2020 besteht in der Übermittlung einer berichtigten Anmeldung über ELSTER mit den Vordruck: Anmeldung der Sondervorauszahlung „USt 1 H“. Ein sich ergebender Erstattungsanspruch wird nach einer - ggf. vorzunehmenden Aufrechnung mit Ansprüchen aus dem Steuerschuldverhältnis - ausgezahlt. Die Übermittlung einer berichtigten Anmeldung hat keine Auswirkung auf eine gewährte Dauerfristverlängerung, diese bleibt unverändert bestehen."

 

Weitere Informationen vom Bundesland Niedersachsen finden Sie hier.

 



8.        Sozialversicherungsbeiträge und Krankenkassen

Laut Verlautbarungen der Krankenkassen werden die fälligen Sozialversicherungsbeiträge auf Antrag gestundet werden. Voraussetzung ist, dass das Unternehmen ersthafte Zahlungsschwierigkeiten hat oder im Falle der sofortigen Einziehung der Beiträge in solche Schwierigkeiten geraten würde. Die Entscheidung über eine Stundung fällt die zuständige Krankenkasse. Die Zahlungsschwierigkeiten müssen im Zusammenhang mit der Corona-Krise stehen und im Antrag begründet werden. Die AOK Niedersachsen schreibt beispielhaft: "Auf Antrag des Arbeitgebers bei der AOK können die bereits fällig gewordenen oder noch fällig werdenden Beiträge zunächst für März bis Mai 2020 gestundet werden. Stundungen werden längstens bis zum Fälligkeitstag für die Beiträge des Monats Juni 2020 gewährt. Einer Sicherheitsleistung bedarf es hierfür nicht, auch Stundungszinsen, Säumniszuschläge und Mahngebühren werden nicht berechnet." 

 

Beispielhafter Link zur BIG Krankenkasse.

 

Weitere Information: TKK

 

Allerdings läßt der GKV Spitzenverband mitteilenBeitragsstundungen erst dann, wenn alle Hilfen genutzt sind

 



9.        Verdientsausfälle von Arbeitnehmer*innen und Arbeitnehmern und Grundsicherung für Selbständige

Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen aktuell Verdienstausfälle hinnehmen.

 

Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung für Familien sind unter anderem auf der Homepage des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgelistet.

 

Es wurde inzwischen ein Sozialschutzpaket beschlossen. Damit sollen Anträge auf Sozialmaßnahmen erleichter werden. Dazu gehört auch die Grundsicherung für Selbstständige. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

 

Auch der reguläre Kinderzuschlag ist weiter über die Arbeitsagentur zu beantragen.

 



10.        Ergänzende Informationen der NBank (Stand 31.3.2020; 23.59) per Newsletter:

 

Corona-Soforthilfe für Niedersachsen (Programmstart 31.03.2020, 23.59 Uhr)

 

Ab heute wird die NBank, ergänzend zur Corona-Soforthilfe des Landes, die medial bereits angekündigten zusätzlichen Mittel des Bundes für kleine Unternehmen, Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe bereitstellen.

Um die Auswirkungen der Corona-Krise für Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmen abzufedern, hat der Bund ein Soforthilfeprogramm Corona aufgelegt. Dafür stellt der Bund den Ländern die notwendigen Mittel zur Verfügung. Niedersachsen hat sich entschieden, dieses Geld unbürokratisch weiterzugeben, um Selbstständigen und Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten schnell helfen zu können. Das Angebot des Bundes wird über die NBank an die niedersächsischen Zielgruppen weitergegeben. Zusätzlich wird der Kreis der Zielgruppe des Bundesprogramms um die Gruppe der Unternehmen mit bis zu 49 Beschäftigten durch das ein ergänzendes Programm des Landes Niedersachsen erweitert. Das Antrags- und Bewilligungsverfahren läuft in beiden Fällen über die NBank.

 

Ziel der Förderung: Die wirtschaftliche Existenz der Antragsteller soll gesichert werden und aktuelle Liquiditätsengpässe wegen laufender Betriebskosten überbrückt werden. Zu den Betriebskosten zählen z. B. Mieten und Pachten, Kredite für Betriebsräume und Leasingraten. Lebenshaltungskosten zählen nicht zu den Betriebskosten.

 

Die Förderung besteht aus einer Einmalzahlung in Höhe von:

  • bis zu 9.000 Euro: bei bis zu fünf Beschäftigten
  • bis zu 15.000 Euro: bei bis zu zehn Beschäftigten
  • bis zu 20.000 Euro: bei bis zu 30 Beschäftigten
  • bis zu 25.000 Euro: bei bis zu 49 Beschäftigten

Bereits erhaltene Zuschussförderungen aus dem vorausgegangenen Landesprogramm werden in voller Höhe angerechnet.

Die genauen Voraussetzungen und Bedingungen der Förderung finden Sie in der Produktinformation, die mit der Antragsstellung veröffentlicht wird.

 

Wie gehen Sie jetzt vor?

Sie haben bereits einen Antrag auf die bisher gültige Niedersachsen-Soforthilfe gestellt und eine Bewilligung der NBank erhalten:

Sie können nun zusätzlich einen Antrag auf die Bundesförderung unter www.soforthilfe.nbank.de stellen.

Prüfen Sie, ob Sie unter den neuen Voraussetzungen antragsberechtigt sind. Zusammen mit dem bereits erhaltenen Zuschuss darf keine Überkompensation entstehen, das heißt, die Zuschüsse dürfen die zu deckenden Kosten nicht übersteigen.

 

Sie haben mit Stichtag 31.03. (vor Freischaltung der neuen Förderrichtlinien) einen Antrag auf Niedersachsen-Soforthilfe gestellt und noch keine Bewilligung erhalten:

Wenn der NBank ein korrekt ausgefüllter, vollständiger Antrag vorliegt und Sie zudem antragsberechtigt sind, wird dieser weiter unter den zum Zeitpunkt der Antragstellung geltenden Förderbedingungen der Niedersachsen-Soforthilfe Corona bearbeitet. Sie erhalten dann eine Bewilligung der NBank.

Unabhängig davon können Sie unter den Bedingungen der Bundesförderung, sobald dieser zur Verfügung steht, einen zusätzlichen Antrag stellen. Sie müssen dazu nicht auf die Bewilligung der NBank warten.

 

Sie haben bisher keinen Antrag auf Soforthilfe des Landes gestellt:

 

Zum Start der Bundesförderung haben sich die Förderbedingungen der Landesrichtlinie geändert. Über die bisherige Landesrichtlinie können Sie ab der Umstellung der Förderung keinen Antrag mehr stellen!

Prüfen Sie gründlich, ob Sie unter den neuen Fördervoraussetzungen antragsberechtigt sind. Dann können Sie einen Antrag auf die Corona-Soforthilfe stellen.

Hinweis zu Förderbedingungen:


Eine Abdeckung der Lebenshaltungskosten ist nicht Bestandteil der Förderung.

In diesem Falle weist das Bundeswirtschaftsministerium darauf hin, dass der Zugang zu Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II), insbesondere dem Arbeitslosengeld II, vereinfacht wird.

Alle notwendigen Antragsunterlagen und Informationen finden Sie ab 23.59 Uhr auf der Website www.soforthilfe.nbank.de

Die Anträge können nur an die Adresse antrag@soforthilfe.nbank.de geschickt werden!

 

Wichtiger Hinweis:

Aufgrund des absehbar extrem hohen Antragsaufkommens und der Dringlichkeit des Bedarfs aller Antragstellenden bitten wir um Verständnis dafür, dass wir ausschließlich Anträge im Originalformat (pdf) berücksichtigen können, die uns in vollständiger Form und mit allen benötigten Anlagen vorgelegt werden. Wir verfahren so, weil wir im Interesse aller von der Corona-Krise Betroffenen schnellstmöglich und effektiv die vom Bund und vom Land zur Verfügung gestellten Finanzhilfen auszahlen möchten. Dies ist nur über maschinell einlesbare Antragsdokumente zu erzielen. Daher können wir in der Zuschussbearbeitung aktuell keine individuellen Rückfragen oder Unterlagennachreichungen durchführen.

Die Anträge können nur als Mail mit allen notwendigen Anlagen an die Adresse antrag@soforthilfe.nbank.de geschickt werden!

 

Konrtakt:

Bei wirklich dringlichen Fragen kontaktieren Sie uns bitte ausschließlich über beratung@nbank.de oder unsere Hotline 0511 30031-333.

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